Karin
Welponer

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Karin
Welponer

Willkommen auf meiner Homepage. Diese Webseite bildet nach der umfassenden Retrospektive auf Schloss Kastelbell 2016 und dem gleichzeitig erschienenen Werkkatalog einen weiteren Einblick in meine künstlerische Arbeit.
Der Augapfel I, 1973. Öl auf Leinwand, 25 x 31 cm
Hände (Barbara Regner beim Portraitieren von K. W.), 1991. Kreide, 60 x 55 cm
Sonnenuhr, 1973. Mischtechnik auf Holz, 90 x 73 cm
Die tätowierte Rose, 1975. Mischtechnik auf Holz, 68 x 48 cm
Zotteln bürstend, 1991. Kohle, 46 x 31 cm
Liebesbrief mit entblößten Schultern, 1973. Mischtechnik auf Holz, 50 x 55 cm
Inge, 1960. Tusche, 42 x 30 cm
Ovid, 1974. Mischtechnik auf Holz, 60 x 75 cm
Ein Inselreich, 1977. Mischtechnik auf Holz, 76 x 91 cm
Flüchtige, 1983. Mischtechnik auf Leinwand 140 x 160 cm
Flora, Kreta, 1968. Tusche, 30 x 40 cm
Die drei Grazien, 1979. Mischtechnik auf Holz, 70 x 80 cm
Schloss III, 1979. Mischtechnik auf Holz, 60 x 70 cm
Selbstporträt, 1992/93. Öl auf Leinwand, 120 x 80 cm
Eine Rose bleibt eine Rose, 1980. Mischtechnik auf Holz, 50 x 40 cm
Felsklötze in Jabbarene I, 1984. Aquarell, Wachs, 23 x 31 cm
Die verschleierten Tuareg IV, 1984. Aquarell, Wachs, Bleistift, 30 x 23 cm
Djenoun, 1989. Mischtechnik auf Papier, 61 x 50 cm
Stabiles im Instabilen (Zyklus), 1993
Fotokopien alter Druckgrafiken, überarbeitet, DIN-A4-Blatt, 14 Motive
Ampulicida, 1996. Ockererde, 55 x 38 cm
Mit anderen Augen sehen, 1992. 7 Collagen, 12 x 18 cm
Doch alle Lust will Ewigkeit XXIX, 2013. Kohle, 70 x 50 cm
Papageientulpen II, 2007. Kreidezeichnung, 52 x 39 cm
Karin Welponer
jeden Tag Geschautes neu schauen

Schloss Kastelbell, 25. 09. – 31.10. 2016

Eine große Personale auf Schloss Kastelbell zeigt das Werk der Bozner Künstlerin Karin Welponer erstmals in seiner Gesamtheit. Die von der Künstlerin selbst im Dialog mit Wegbegleitern konzipierte Werkschau verfolgt einen Weg vom „Suchen, Versuchen, Wagen, Verwerfen und vor allem beim Sehen lernen“ (K.W.).

Als ein ständiges „Weiterzeichnen“ beschreibt Karin Welponer (*1941) ihren künstlerischen Werdegang. Die Ausstellung auf Schloss Kastelbell präsentiert eine erste umfassende Retrospektive der Künstlerin mit einer Auswahl an Werken von den Anfängen an der Münchner Kunstakademie bis heute. Die Werkschau gibt einen repräsentativen Einblick in die verschiedenen Schaffensperioden und die mediale Vielfalt der künstlerischen Arbeit - von der virtuosen surrealistischen Malerei der 1970er und -80er Jahre über den bekannten Zyklus der Geflügelten und Gehörnten in Mischtechnik bis hin zu den hintersinnigen Übermalungen alter Druckgrafiken, Fotos und Postkarten. Hinzu kommen Selbstbildnisse aus verschiedenen Schaffenszeiten von hinterfragend bis repräsentativ, von symbolisch bis selbstironisch - Stationen und Posen aus dem Archiv des „Ich von damals“.
Die junge Karin Welponer studiert Ende der 1950er Jahre Zeichnen an der Münchner Akademie und möchte zunächst Illustratorin werden, als sich die Chance bietet, im Team von Odty Uhlig von der Schweiz bis Finnland Restaurants, Bars und Nachtlokale auszustatten. In ihrem frühen Brotberuf als Grafikerin löst die Künstlerin Anfang der 1970er Jahre mit einem völlig eigenständigen Stil - beschrieben als „rustikaler Surrealismus“ - einen regelrechten Trend in der süddeutschen Szene der Werbegrafik aus. Parallel dazu widmet sich Karin Welponer zunehmend ihrer freien künstlerischen Arbeit und formt in meisterlicher Maltechnik Landschaftliches und Pflanzliches zu gesteigerten phantastischen Wirklichkeiten um. Das Festhalten an den traditionellen Formen realistischen Darstellens gilt in der jungen Künstlergeneration der 1970er Jahre dann als reizvoll, wenn es in einer Übersteigerung der Wirklichkeit die Naturgesetze und alltägliche Realitätserfahrung sprengt. Dieses „andere Sehen“ entdeckt die Künstlerin vor allem auf ihren zahlreichen Reisen von den üppigen Pflanzenparadiesen der Seychellen bis zur Kargheit afrikanischer Wüstenlandschaften. Dabei begleitet die Künstlerin immer und überall der Zeichenstift: Die Zeichnung zieht sich als Konstante durch das Werk, wie die zahlreichen Skizzenbücher zeigen, welche die Künstlerin als das eigentliche „Depot“ ihrer Gedankenwelt ansieht.

Aus der Sichtung ihres Archivs und Lebenswerks hat Karin Welponer nicht nur die Werkauswahl für die Ausstellung in Kastelbell getroffen, sondern auch ein umfassendes Künstlerbuch redigiert, das ihre künstlerischen Interessen ordnet und bündelt, Korrespondenzen herstellt, neben den Malereien und Zeichnungen auch Texte, Fotografien und Collagen der Künstlerin dokumentiert und verschiedene Wegbegleiter aus den unterschiedlichen Schaffensphasen zu Wort kommen lässt. Die fotografische Bilderzählung von Hartmut Nägele ergänzt die Dokumentation mit einem aktuellen und sensiblen Blick in das Atelier und hinter die Kulissen. Aus dem Ateliergespräch der Künstlerin mit den Herausgebern Marion Piffer Damiani und Carl Kraus sowie aus den Textbeiträgen von Luigi Fassi und Emanuele Guidi geht nicht zuletzt auch das Engagement von Karin Welponer für den Südtiroler Kunstbetrieb hervor, in ihrer Rolle als Mitbegründerin und Präsidentin der ar/ge Kunst Bozen.

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Selbstportrait, 1975




“Das Selbstportrait ist weg”

Tageszeitung Dolomiten, 13. Oktober 2016, S. 26

(...) Derzeit läuft im Schloss Kastelbell eine Ausstellung mit Werken der Künstlerin Karin Welponer (...). Nun hat sich dort vermutlich ein Fall von Kunstraub zugetragen. Ein Werk, es handelt sich um ein Selbstporträt, das im Saal F ausgestellt war, ist verschwunden. (...) Für die Künstlerin hat das Bild große emotionale Bedeutung.

Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 13. Oktober 2016, S. 21

„Dieses Selbstbildnis ist etwas sehr Persönliches, sehr Intimes (...) Normalerweise hängt es in meinem Schlafzimmer (...)“ Welponer hatte das Selbstbildnis extra hoch hinaufgehängt (...) Sogar das Bild mit der Beschriftung nahm der Dieb mit, nur der Nagel in der Wand blieb zurück. „Das Bild stammt aus dem Jahr 1972, hat ein rundes Format, misst etwa 30 cm und kann leicht unter einem Pullover oder in der Tasche versteckt werden (...) Es schaut fast so aus, als ob der Dieb bewusst nach diesem Bild gesucht hätte“ mutmaßt Welponer. „Für Hinweise würde ich mich mit einer Originalgrafik erkenntlich zeigen“...

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Kontakt

Karin Welponer
karinwelponer@brennercom.net






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Redaktion
Marion Piffer Damiani

Konzept und Gestaltung
granitdesign.eu

Programmierung
info@goliathontour.eu

Bildquelle
Hartmut Nägele, Andrea Muheim, Karl Lambertin, Bettina Böhmer, Marion Piffer Damiani, Odty Uhlig, Elisabeth Stiefenhofer

Inhaltlich verantwortlich
Karin Welponer



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